Kunst.VorarlbergDownloadseiten für die PressePositionen
In
der alltäglichen Lebenswelt bedienen wir uns der Sprache, die uns dabei
hilft, eine Meinung mit Nachdruck zu vertreten. Wir beziehen eine Position.
Wir wollen angehört und verstanden werden und ebenso billigen wir dem
Anderen zu, dass auch er verstanden werden will, wenn wir in der Rolle des
Zuhörers sind. Im Jargon gesprochen senden und empfangen wir Nachrichten,
die sich auf eine gemeinsame Welt beziehen. In
der Kunstwelt haben wir die Möglichkeit, neben der funktionalen Sprache, zu
Mittel zu greifen, die nicht primär einem Zweck dienlich sind. Wir
beziehen Position in Form von literarischer Sprache, Bildern und Objekten,
Tanz und Schauspiel. Ihr Gemeinsames ist der Ausdruck, der im Idealfall ganz
persönlich und individuell ist und von dem wir – als Position – auch
wollen, dass er verstanden wird. Die Kunst eröffnet den Blick auf eine mögliche,
andere Welt, ähnlich wie in der Religion. In der Alltagswelt vertreten wir
einmal die, das andere Mal eine andere Position, in der Kunst ist unsere
Position einzig und unverwechselbar – das macht sie so wertvoll. Das Reich
der Kunst erhebt immer wieder den Anspruch auf Transzendenz, auf das
Metaphysische, was sie für viele, die lediglich mit der alltäglichen
Lebenswelt zu tun haben, manchmal schwer verständlich macht. In einer Welt
wie dieser – sprich der Dominanz der Alltagswelt – sind künstlerische
Positionen umso wichtiger, weil sie uns die Grenzen eben dieser Alltagswelt
zeigen, das, was wir Tag für Tag zur Genüge kennen. Künstlerische
Positionen machen neugierig und bereichern unser Leben. Kunst.Vorarlberg lädt zur Ausstellungseröffnung ein Eröffnung |
| Freitag, 13. Jänner 2012 l 19.30 Uhr |
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Einführung |
| Dr. Ralph Burger |
| Präsident des Liechtensteinischen |
| Berufsverbandes Bildender KünstlerInnen |
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Villa Claudia |
| Rote Villa l Bahnhofstrasse 6 l Feldkirch |
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Dauer der Ausstellung |
| 13. Jänner bis 12. Februar 2012 |
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Freitag
16 bis 18 Uhr l
Samstag 15 bis 18 Uhr Ausstellende: |